Dlugaiczyk und Peters ungeschlagen

Beim 66. Brandenburger Tennisturnier (12.-13.09.2026),

holten sich Gerrit Dlugaiczyk und Gastspieler Silvio Peters die Titel jeweils in ihrer Einzelkonkurrenz sowie beide zusammen im Doppel. Für Dlugaiczyk war es erstmalig bei diesem Turnier ein Sieg im Einzelwettbewerb und als Zugabe überhaupt bei einem Turnier auch noch im Doppel.

Peters (ESV Kirchmöser LK 13.2), an Nummer 1 gesetzt, spielte in der Herren B (LK10-25) Konkurrenz. Hier hatte er in der 1. Runde ein Freilos. Im Viertelfinale wartete Golde (TC Wusterhausen LK 22,5). Aber kein Problem für Peters, es gab einen 6:0/6:0 Sieg. Im Halbfinale stand ihm Daniel Kulack (TV Rathenow LK15,6) gegenüber. Auch hier spielte Peters konzentriert und sicher den 6:1/6:3 Sieg nach Hause. Im Finale stand Dustin Herzig (BSRK 1883 e.V. LK 14). Oft gab es enge Spiele zwischen den beiden. Die sich im Jahr 2026 schon oft gegenüber standen. Aber Finale ist Finale. Peters ließ nichts anbrennen und spielte Herzig oft überlegt aus, Turniersieg für Peters 6:2/6:3.

Dlugaiczyk (LK 12.3), Nummer 1 der Setzliste, vertrat den BSRK bei den Herren 40. In der Gruppenphase mußte er gegen Eike Than (TV Rathenow LK 14,7) und Rene Maaß (TV Rathenow LK19,6) ran. Vor 2 Wochen erst im Wusterhausener Tennisturnier gegen beide Gegner erfolgreich gewonnen, ging es beim Brandenburger Tennisturnier genauso erfolgreich weiter. Mit Siegen über Than (6:1/6:0) und Maaß (7:6/6:0), zog Dlugaiczyk ins Halbfinale ein. Hier spielte er nun gegen Jörn Wolter (TV Rathenow LK 19,4). Die alten Hasen von uns wissen, dass es der Sohn von unserer verstorbenen Legende im Bezirk und Vorstand vom BSC TC Süd 05 Dr. Heiko Wolter ist. Dieses Spiel war natürlich für Dlugaiczyk auch eine emotionale Sache. Den Sieg ließ er sich aber nicht nehmen 6:0/6:2. Anschließend kam das Finale gegen Uwe Höffler (TV Rathenow LK 13,6). Die vorherige Bilanz war 1:1. Höffler, der schon aus den Spielen vorher angeschlagn war, kämpfte in gewohnter Art und Weise um jeden Ball. Trotzdem gelang Dlugaiczyk an diesen beiden Tagen einfach alles. Mit 7:6/6:3 holte sich erstmalig Dlugaiczyk den 1. Platz bei diesem Turnier.

Ebenso wie Peters, trat auch Dustin Herzig (LK 14),  bei den Herren B (LK10-25) an. In der ersten Runde ein Freilos, trat in Runde zwei (Viertelfinale) der Gegner Elias Linke (TC Wusterhausen) nicht an. Somit war Herzig im Halbfinale ohne je einen Ball gespielt zu haben. Im Halbfinale hatte er aber dann eine enorme Aufgabe zu bewältigen die ihm fast das Aus bereitet hätte. Martin Kuska (TC Wusterhausen LK13,3) stand auf der anderen Seite des Platzes. Es gab viele tolle lange, spannende und trickreiche Bälle zu sehen. Kuska vergab im ersten Satz einige Chancen diesen für sich zu entscheiden. Ebenso war der dritte Satz geprägt von einigen Matchbällen für Kuska. Doch Herzig hatte oft das Glück auf seiner Seite und konnte den Kopf noch einmal aus der Schlinge ziehen und gewann undenkbar knapp mit 7:6/1:6/13:11. Im Finale gegen Silvio Peters gab es keine Diskussionen mehr. Hier hatte Herzig, Peters nun nichts mehr entgegen zu setzen. Sicher war er auch noch von dem schwierigen Halbfinalspiel gezeichnet. Er verlor binnen einer Stunde mit 2:6/3:6, 2. Platz für Herzig.

Stefanie Schendel war die einzige Dame vom BSRK. Sie bekam es mit Carolin Späth (BSC TC Süd 05 LK 25) zu tun. Es war ein sicheres Spiel und ein sicherer Sieg von Schendel über Späth, mit 6:1/6:2 ging sie als Siegerin vom Platz. Im Halbfinale mußte Schendel nun ihr Können zeigen und das tat sie auch. Gegen Katharina Höhne ((Beelitz LK15,5) war ihre nächste Gegnerin und viele wußten was kommen wird. Schendel spielte sehr gut, wehrte sich mit kraftvollen Schlägen. Doch Höhne war einfach sicherer und spielte fast jeden Ball zurück. Schendel gab nie auf, kämpfte bis zum letzten Ball. Es war ein langes und intensives Spiel. Letztendlich unterlag Schendel aber mit 2:6/1:6. Beim Spiel um Platz 3 gewann Schendel sehr klar und schnell gegen Julia Gottschalk (TV Rathenow LK 25)) mit 1:0 und Aufgabe von Gottschalk. Der Tag war wohl zu anstrengend für die Gegnerin.

Im Doppel fanden sich Gerrit Dlugaiczyk und Silvio Peters zusammen. Sie spielten noch nie miteinander. Aber um so ungezwungener und freier spielten beide Akteure auf. Zeigten ihr Können und gewannen gegen Eike Than/Rene Maaß mit 7:5/6:0. Parallel starte Dustin Herzig mit Martin Kuska an der Seite.  Sie gewannen gegen das Junioren Duo aus Wusterhausen Golde/ Birkenheir mit 6:0/6:2. Anschließend kam es zum Finale 4er Freunde. Alles kannten sich gut und über viele Jahre und waren nicht nur auf dem Platz befreundet. Dlugaiczyk/ Peters agierten schnell, intensiv und schlau. Spielten gute Volleys, gewissenhafte Stops und machten genaue Schläge die Herzig/ Kuska zur Verzweiflung brachten. Der erste Satz ging knapp mit 7:5 an Dlugaiczyk/ Peters. Im 2. Satz war dann etwas die Luft bei Herzig/ Kuska raus. Somit siegten Dlugaiczyk/ Peters mit 7:5/6:2 und holten beide neben dem Einzeltitel auch den Doppeltitel. Für Dlugaiczyk ein einzigartiges Erlebnis.

Beide blieben damit beim 66. Brandenburger Tennisturnier ungeschlagen, im Einzel sowie im Doppel.

Ouzo und Vino